Leinenzwang, ein großer Beitrag zum Natur- und Artenschutz!

Kaum wahrzunehmen: Die Eier eines Kiebitz am Wegesrand zu einer Wiese. Eine Störung durch einen stöbernden Hund könnte zur Nestaufgabe führen. (Foto: Stiftung Westfälische Kulturlandschaft - H. Specht)

Seit dem 1. April sind Hundehalter in der Brut- und Setzzeit gesetzlich dazu verpflichtet, Ihren Vierbeiner bis zum 15. Juli an der Leine zu führen. Mit den im Frühjahr steigenden Temperaturen beginnen Singvögel, Bodenbrüter, wie die Feldlerche und das Rebhuhn, sowie anderes Niederwild mit der Aufzucht ihrer Jungtiere. Besonders oft wählen die Elterntiere Feldraine und andere Busch- und Randstreifen für die Aufzucht ihrer Jungtiere aus. Für den Erfolg der Brut und der anschließenden Aufzucht ist eine möglichst störungsfreie Umgebung essentiell. Dies bestätigen die neusten Ergebnisse von Wildtierforschern. Die erfassten Bewegungsprofile von Fasanen und Junghasen zeigen, dass besonders Feldraine mit ihrem Reichtum an unterschiedlichsten Pflanzen und Insekten oft gewählte „Kinderstätten“ sind. Aufgrund von Störungen durch stöbernde Hunde, Katzen und andere Raubtiere, wie dem Fuchs und dem Marder, wird sehr häufig die Brut aufgegeben, oder gar die noch wehrlosen Jungtiere verletzt, bzw. getötet. Gerade Katzen sind oft unterschätzte Räuber. Nicht nur durch geschicktes Klettern können sie Nester von beispielsweise Singvögeln erreichen. Eine britische Studie hat aufgezeigt, dass alleine die Anwesenheit genügt, sodass Vögel und andere Wildtiere eine erhöhte Aufmerksamkeit dem Räuber widmen und dadurch die Versorgung der Jungtiere erheblich verschlechtert ist. Gerade in speziell ausgewiesenen Schutzgebieten wie FFH-Flächen, oder für Amphibien, Reptilien oder Vögel gestaltete Areale kann der Schaden an sehr selten vorkommenden Arten groß sein. Ein Glöckchenhalsband sollte daher aufgrund der eigenen Verantwortung gegenüber unserer Umwelt das Mindeste sein, welches ein Katzenhalter für die Wildtiere tun kann, bzw. tun sollte.

Der Hegering Langenhagen e.V. möchte daher darauf hinweisen, dass Sie als Katzen und Hundehalter einen großen Anteil an dem Erfolg der Jungtieraufzucht unserer Wildtiere haben und damit einen entscheidenden Beitrag für den Erhalt unserer Wildtiere leisten! Wir haben Verständnis dafür, dass es für viele Hundebesitzer eine regelrechte Tortur ist, Ihren Vierbeiner über mehrere Monate nur an der Leine führen zu müssen und sich aufgrund dessen viele über den Leinenzwang hinweg setzen und Ihren Hund wie gewohnt frei laufen lassen. Nutzen Sie daher die von der Stadt Langenhagen ausgewiesenen Flächen auf denen auch in der Brut- und Setzzeit Ihr Hund frei laufen darf, bzw. bleiben Sie bitte mit Ihrem angeleinten Hund auf den Wegen und sensibilisieren auch Sie andere Hundehalter in dieser für das Wild sehr empfindlichen Zeit. Vielen Dank!

Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring

Neues Wolfsrudel bei Walle (LK Celle) nachgewiesen/Zwei Wölfe bei Meppen bestätigt
Im Raum Walle (LK Celle) konnte nun anhand von Ergebnissen genetischer Untersuchungen ein neues
Wolfsrudel in Niedersachsen bestätigt werden. „In Niedersachsen sind damit aktuell 15 Wolfsrudel
nachgewiesen“, so Raoul Reding, Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN).
PI_Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring.pdf
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Ihre Stimme zählt: Natura 2000-Richtlinien werden überprüft

(Berlin, 18. Juni 2015) Das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) ruft alle Landnutzer dazu auf, sich an dem Fragebogen innerhalb des öffentlichen Konsultationsprozesses der EU (Fitness Check) zum europäischen Naturschutzrecht zu beteiligen. Bis zum 24. Juli 2015 findet die öffentliche Konsultation für eine Überprüfung der Natura 2000-Richtlinien statt.
Auf der Homepage des AFN kann jetzt jeder in wenigen Minuten direkt an der Umfrage teilnehmen (http://natura2000.forum-natur.de). Um Transparenz zu wahren, erscheinen die Fragen mit erläuternden Antworten direkt auf der Seite. Nach Ansicht des AFN sollte der Naturschutz durch bessere Akzeptanz nach dem Grundsatz „Schutz durch Nutzung“ gestärkt werden.
Selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit, die EU-Konsultation auf der Seite auch individuell zu beantworten.

Jede Stimmte zählt, damit Landnutzer als Experten in alle Natura 2000 betreffenden Prozesse involviert werden und die Richtlinien einen praktikablen Naturschutz ermöglichen. Deshalb ist die Überprüfung der Richtlinien so essentiell.

Das Aktionsbündnis Forum Natur ist ein Zusammenschluss von 17 naturnutzenden Verbänden und setzt sich für eine stärkere Wahrnehmung und eine nachhal-tige Sicherung eines gemeinsamen Natur- und Lebensraumes durch Gesellschaft und Politik ein. Das AFN vertritt über 6 Millionen Menschen des ländlichen Raums.

 

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Achtung !! Wettbewerb der Landes Jägerschaft

Beiliegendes Schreiben der Landesjägerschaft beschreibt die laufende Öffenlichkeits Kampange !
Mit unserem Wettbewerb „Niedersachsens Jagd und ihre Gesichter“ wollen wir der Öffentlichkeit ein vielfältiges Bild von Jagd und Jägern präsentieren und die eingehenden Beiträge unter anderem auf unserer Facebookseite veröffentlichen. Ausführlichere Informationen zu unserem Wettbewerb finden Sie anliegend.
Landesjägerschaft Wettbewerb.pdf
PDF-Dokument [157.3 KB]

DJV Stellungnahme und Faktensammlung zum NABU Positonspapier gegen die Jagd in der heutigen Form

Widerspruch gegen die Berufsgenossenschaft

Wichtige Informationen für Revierpächter:

Die Landesjägerschaft hat einen Musterbrief erstellt, der sich gegen die Gebühren der Berufsgenossenschaft richtet. In der Anlage können Sie den Musterbrief herunter laden.

Musterwiderspruch BG
Musterwiderspruch SVLFG 2013-2014.doc
Microsoft Word-Dokument [21.5 KB]
Rundschreiben der LJN zum Thema BG
Rundschreiben Beiträge zur BG, Musterwid[...]
PDF-Dokument [392.5 KB]
Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring aus Okt.2017
Aktuelles_aus_dem_Wolfsmonitoring Stand [...]
PDF-Dokument [126.7 KB]

Afrikanische Schweinepest erreicht Europa