Saatgutförderung im Rahmen des Projektes Lebensraumverbund Feldflur Niedersachsen

Anschreiben der LJN
22_03_23 anschreiben hrl saatgutförderun[...]
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Wildackermischung + Bluehpflanzen
Flyer LJN-Wildackermischung + Bluehpflan[...]
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Bescheinigung der Landesjägerschaft Niedersachsen auf Ausnahme von der Mindestpflegeverpflichtung
Ausnahmebescheinigung Landesjägerschaft_[...]
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Antrag Saatgutförderung
Antrag Saatgutförderung 2022.pdf
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Aujeszkysche Krankheit – Informationen für Jäger

Information von Dr. Michael Schimanski (Region Hannover, Team Veterinärwesen)

 

Bei einem am 15.11.2021 in Wennigsen erlegten Wildschwein wurde erstmals in der Region Hannover die sog. Aujeszkysche Krankheit (abgekürzt AK) festgestellt. Dazu übersende ich das beigefügte Merkblatt und bitte um Information der interessierten Kreise (Hegeringleiter etc.). AK ist nicht auf den Menschen übertragbar und daher ungefährlich. Auch Fleisch von positiv getesteten Tieren kann daher unbedenklich verzehrt werden, wenn vor dem Schuss und bei der Fleischuntersuchung keine bedenklichen Merkmale oder Auffälligkeiten festgestellt werden.

 

AK kann allerdings auf Hausschweine und Wiederkäuer sowie Hunde und Katzen übertragen werden und ist bei diesen Tieren unheilbar tödlich. Es gibt keine Möglichkeit zur Impfung. Um Infektionen dieser Tierarten zu verhindern, sind besondere Hygienemaßnahmen zu beachten, die in dem Merkblatt aufgeführt sind. Die Hygienemaßnahmen bzgl. Schweinehaltung sind auch im Hinblick auf ASP unbedingt einzuhalten.

 

Es ist nicht davon auszugehen, dass AK beim Wildschwein auf die Gegend von Wennigsen beschränkt ist. Hier wurde nur eher zufällig der erste Fall festgestellt.

 

Weitere Infos siehe hier:

 

Aujeszkysche Krankheit
Infoblatt_AK_Jaeger_Juli_2017.pdf
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Jahreshauptversammlung 21.10.2021

 

Hegering Langenhagen zieht positive Bilanz trotz Corona Pandemie

Die Auswirkungen von der Corona-Pandemie hat auch der Hegering Langenhagen e.V. zu spüren bekommen. Die Versammlung 2020 ist durch den Lockdown ausgefallen. Am 21.10.2021 konnte die Jahreshauptversammlung vom Jagdjahr 2019/2020 endlich nachgeholt werden.

Mike Scheer, Vorsitzender des Hegerings, begrüßte alle Mitglieder, die unter Einhaltung aller Corona-Vorschriften der Einladung zur Versammlung gefolgt sind. Leider musste der Hegering gleich zu Beginn der Versammlung 5 Mitgliedern gedenken, die in 2019/2020 verstorben sind.

Vorsitzender Mike Scheer gab in seinem Bericht einen Rückblick über die Aktivitäten, die fast ausschließlich in 2019, vor Beginn der Corona Pandemie abgehalten wurden. Dieses waren unter anderem wieder die alljährlichen Pflegemaßnahmen an den Ausgleichsflächen, die für den Flughafen gepflegt werden. Die Flächen in einer Größe von ca. 16 ha haben sich mittlerweile zu einem Vorzeigeprojekt entwickelt. Nicht nur die Entwicklung der Fauna auf dieser Fläche sei erfreulich, auch die Tatsache, dass durch die dortigen Ruhezonen etliche Wildarten, denen es in der Landschaft durch Veränderungen der Bewirtschaftung an geeignetem Lebensraum fehlt, haben hier optimale Bedingen, um sich im Bestand zu festigen. Besonderer Dank gilt hier den Landwirten Hackerott und Mürau-Balke für die Unterstützung mit Ihren Maschinen, ohne die solch eine Arbeit nicht zu bewältigen wäre. Dem Flughafen Hannover dankte Scheer für die gute Zusammenarbeit mit allen Revieren des Hegerings und die Unterstützung bei der Anlage von Blühstreifen.

Zum Thema Naturschutz wurden vom Obmann Hermann Wilmes Schulklassen im Wald mit der Natur und den heimischen Tieren unterrichtet. Weiterhin konnte Wilmes über gute Gespräche mit der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover berichten. Diese besichtigt in regelmäßigen Abständen die Pflegeflächen.  Durch Schießobmann Werner Deiters konnten einige Mitglieder ihre Treffsicherheit auf dem Schießstand noch festigen und an verschiedenen Meisterschaften teilnehmen. Helge Rethmeyer berichtete über die Öffentlichkeitsarbeit. Besonders erfreulich verlaufen ist wieder der Jagdscheinkurs. Durch die erfolgreich bestandene Jägerprüfung konnte der Hegering in diesem Jahr wieder einige Jungjäger als neue Mitglieder in seinem Kreis begrüßen.

Highlight des Jahres 2019 war das 10.-Jährige Jubiläum des Hegermarkts Langenhagen. Dieser war bei Sonnenschein wie gewohnt außerordentlich gut besucht. Flugshow, Wildbratwürstchen, Kürbisverkauf und Eis aus der Region lockte Besucher aus der ganzen Region nach Engelbostel auf den Hof vom „Gasthof Tegtmeyer“.  Nachdem es in 2020 und 2021 kein Hegermarkt stattfinden konnte, hofft der Hegering stark auf 2022, um mit dem traditionellen Markt fortzufahren.

Neuwahlen standen ebenfalls auf der Tagesordnung der Versammlung. So wurde der langjährige stellvertretende Vorsitzende Ralf Seeßelberg, aus Kaltenweide, aus seiner Amtszeit verabschiedet. Als Nachfolger wurde von der Versammlung Lars Torben Lange, aus Resse, vorgeschlagen und auch einstimmig gewählt. Wiederwahlen gab es in den Ämtern des Obmanns für Schießwesen – Werner Deiters, Obmann für Naturschutz – Hermann Wilmes und das Amt der Kassiererin Sabine Giesa. Helge Rethmeyer stellte sein Ehrenamt zur Verfügung, um als Kandidat für den Obmann für Hundewesen anzutreten. Für das Amt der Öffentlichkeitsarbeit wurde Robina Scheer als Obfrau vorgeschlagen und auch gewählt.

Ralf Seeßelberg verlas als scheidender Stellvertreter noch den Streckenbericht vom Jagdjahr 2019/2020. Die Jagdhornbläser des Hegerings untermalten diesen mit den entsprechenden Signalen.

Das kommende Jahr beginnt der Hegering mit einer Krimi-Lesung /Dinner mit Christian Oehlschläger am 14.Januar 2022. Die Jahreshauptversammlung findet am 30.03.2022und der 11.Hegermarkt am 18.September 2022 statt.

Leinenzwang, ein großer Beitrag zum Natur- und Artenschutz!

Kaum wahrzunehmen: Die Eier eines Kiebitz am Wegesrand zu einer Wiese. Eine Störung durch einen stöbernden Hund könnte zur Nestaufgabe führen. (Foto: Stiftung Westfälische Kulturlandschaft - H. Specht)

Seit dem 1. April sind Hundehalter in der Brut- und Setzzeit gesetzlich dazu verpflichtet, Ihren Vierbeiner bis zum 15. Juli an der Leine zu führen. Mit den im Frühjahr steigenden Temperaturen beginnen Singvögel, Bodenbrüter, wie die Feldlerche und das Rebhuhn, sowie anderes Niederwild mit der Aufzucht ihrer Jungtiere. Besonders oft wählen die Elterntiere Feldraine und andere Busch- und Randstreifen für die Aufzucht ihrer Jungtiere aus. Für den Erfolg der Brut und der anschließenden Aufzucht ist eine möglichst störungsfreie Umgebung essentiell. Dies bestätigen die neusten Ergebnisse von Wildtierforschern. Die erfassten Bewegungsprofile von Fasanen und Junghasen zeigen, dass besonders Feldraine mit ihrem Reichtum an unterschiedlichsten Pflanzen und Insekten oft gewählte „Kinderstätten“ sind. Aufgrund von Störungen durch stöbernde Hunde, Katzen und andere Raubtiere, wie dem Fuchs und dem Marder, wird sehr häufig die Brut aufgegeben, oder gar die noch wehrlosen Jungtiere verletzt, bzw. getötet. Gerade Katzen sind oft unterschätzte Räuber. Nicht nur durch geschicktes Klettern können sie Nester von beispielsweise Singvögeln erreichen. Eine britische Studie hat aufgezeigt, dass alleine die Anwesenheit genügt, sodass Vögel und andere Wildtiere eine erhöhte Aufmerksamkeit dem Räuber widmen und dadurch die Versorgung der Jungtiere erheblich verschlechtert ist. Gerade in speziell ausgewiesenen Schutzgebieten wie FFH-Flächen, oder für Amphibien, Reptilien oder Vögel gestaltete Areale kann der Schaden an sehr selten vorkommenden Arten groß sein. Ein Glöckchenhalsband sollte daher aufgrund der eigenen Verantwortung gegenüber unserer Umwelt das Mindeste sein, welches ein Katzenhalter für die Wildtiere tun kann, bzw. tun sollte.

Der Hegering Langenhagen e.V. möchte daher darauf hinweisen, dass Sie als Katzen und Hundehalter einen großen Anteil an dem Erfolg der Jungtieraufzucht unserer Wildtiere haben und damit einen entscheidenden Beitrag für den Erhalt unserer Wildtiere leisten! Wir haben Verständnis dafür, dass es für viele Hundebesitzer eine regelrechte Tortur ist, Ihren Vierbeiner über mehrere Monate nur an der Leine führen zu müssen und sich aufgrund dessen viele über den Leinenzwang hinweg setzen und Ihren Hund wie gewohnt frei laufen lassen. Nutzen Sie daher die von der Stadt Langenhagen ausgewiesenen Flächen auf denen auch in der Brut- und Setzzeit Ihr Hund frei laufen darf, bzw. bleiben Sie bitte mit Ihrem angeleinten Hund auf den Wegen und sensibilisieren auch Sie andere Hundehalter in dieser für das Wild sehr empfindlichen Zeit. Vielen Dank!

Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring

Neues Wolfsrudel bei Walle (LK Celle) nachgewiesen/Zwei Wölfe bei Meppen bestätigt
Im Raum Walle (LK Celle) konnte nun anhand von Ergebnissen genetischer Untersuchungen ein neues
Wolfsrudel in Niedersachsen bestätigt werden. „In Niedersachsen sind damit aktuell 15 Wolfsrudel
nachgewiesen“, so Raoul Reding, Wolfsbeauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN).
PI_Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring.pdf
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Ihre Stimme zählt: Natura 2000-Richtlinien werden überprüft

(Berlin, 18. Juni 2015) Das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) ruft alle Landnutzer dazu auf, sich an dem Fragebogen innerhalb des öffentlichen Konsultationsprozesses der EU (Fitness Check) zum europäischen Naturschutzrecht zu beteiligen. Bis zum 24. Juli 2015 findet die öffentliche Konsultation für eine Überprüfung der Natura 2000-Richtlinien statt.
Auf der Homepage des AFN kann jetzt jeder in wenigen Minuten direkt an der Umfrage teilnehmen (http://natura2000.forum-natur.de). Um Transparenz zu wahren, erscheinen die Fragen mit erläuternden Antworten direkt auf der Seite. Nach Ansicht des AFN sollte der Naturschutz durch bessere Akzeptanz nach dem Grundsatz „Schutz durch Nutzung“ gestärkt werden.
Selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit, die EU-Konsultation auf der Seite auch individuell zu beantworten.

Jede Stimmte zählt, damit Landnutzer als Experten in alle Natura 2000 betreffenden Prozesse involviert werden und die Richtlinien einen praktikablen Naturschutz ermöglichen. Deshalb ist die Überprüfung der Richtlinien so essentiell.

Das Aktionsbündnis Forum Natur ist ein Zusammenschluss von 17 naturnutzenden Verbänden und setzt sich für eine stärkere Wahrnehmung und eine nachhal-tige Sicherung eines gemeinsamen Natur- und Lebensraumes durch Gesellschaft und Politik ein. Das AFN vertritt über 6 Millionen Menschen des ländlichen Raums.

 

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Achtung !! Wettbewerb der Landes Jägerschaft

Beiliegendes Schreiben der Landesjägerschaft beschreibt die laufende Öffenlichkeits Kampange !
Mit unserem Wettbewerb „Niedersachsens Jagd und ihre Gesichter“ wollen wir der Öffentlichkeit ein vielfältiges Bild von Jagd und Jägern präsentieren und die eingehenden Beiträge unter anderem auf unserer Facebookseite veröffentlichen. Ausführlichere Informationen zu unserem Wettbewerb finden Sie anliegend.
Landesjägerschaft Wettbewerb.pdf
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DJV Stellungnahme und Faktensammlung zum NABU Positonspapier gegen die Jagd in der heutigen Form

Widerspruch gegen die Berufsgenossenschaft

Wichtige Informationen für Revierpächter:

Die Landesjägerschaft hat einen Musterbrief erstellt, der sich gegen die Gebühren der Berufsgenossenschaft richtet. In der Anlage können Sie den Musterbrief herunter laden.

Musterwiderspruch BG
Musterwiderspruch SVLFG 2013-2014.doc
Microsoft Word-Dokument [21.5 KB]
Rundschreiben der LJN zum Thema BG
Rundschreiben Beiträge zur BG, Musterwid[...]
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Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring aus Okt.2017
Aktuelles_aus_dem_Wolfsmonitoring Stand [...]
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Afrikanische Schweinepest erreicht Europa

Aktuelles

Aktuelle Infos:

18.09.2022

11. Hegermarkt

Auf dem Hof Tegtmeyer, Engelbostel

 

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